FIS Langen testet Frequency Monitoring Code

Begleitinfo zum FMC

 

Hallo liebe Pilotinnen und Piloten,

in dieser Kurzinfo möchten wir Ihnen den Umgang mit dem Probebetrieb FMC näherbringen.

Wo findet der Probebetrieb statt und wie lange geht er?

Der Probebetrieb findet nur in den Grenzen des Sektors mit Frequenz 123.525 im Zeitraum 20.03.-26.10.2025 statt.

Muss der FMC genutzt werden?

Nein, die Nutzung ist freiwillig (im Gegensatz zur TMZ).

Wofür dient der FMC?

Der FMC bietet dem Piloten die Möglichkeit, per Squawk die Hörbereitschaft auf FIS anzuzeigen.

Folglich bedeutet das, sobald der Squawk geschaltet ist, muss auch die Frequenz 123.525 gerastet sein. Die Idee ist es, die heute oft hoch belastete FIS-Frequenz zu entlasten.

Muss ich mich bei FIS anmelden?

Nein.

Erhalte ich dennoch den vollen Fluginfomationsservice?

Nein. FIS erkennt lediglich, dass der Pilot erreichbar ist. Der Pilot kann angesprochen werden, wenn FIS es für erforderlich hält. Wann und wie häufig das erfolgen kann, muss der Probebetrieb zeigen.

Bekomme ich Verkehrsinformationen?

Auch hier muss der Probebetrieb zeigen, was möglich ist.

In welcher Sprache werde ich angesprochen?

Da FIS die Funksprache eines Piloten auf FMC Squawk nicht kennt, werden deutsch registrierte Luftfahrzeuge auf Deutsch angesprochen, alle anderen auf Englisch.

Gibt es Unterschiede zur TMZ mit Hörbereitschaft?

Ja. In der TMZ gehen die Aufgaben des Fluginformationsdienstes an den Fluglotsen über, der die TMZ betreut. Mit dem FMC verbleiben Sie auf der FIS-Frequenz, erhalten aber einen deutlich reduzierten Service. Die Teilnahme am TMZ-Verfahren ist weiterhin verpflichtend und kann nicht durch den FMC Squawk ersetzt werden.

Erhalte ich Flugalarmdienst, wenn ich den FMC nutze?

Nein. Lediglich, wenn Sie einen Flugplan aufgegeben haben, erfolgt die Überwachung durch das AIS-C

Euer FIS-Team der DFS

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